St. Michael mit St. Georg   Katholische Gemeinde St. Michael mit St. Georg  
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    Maiandacht



    Drei Lieder aus dem Bereich marianischer Frömmigkeit trägt uns hier der Michaelichor
    der Pfarrei St. Michael in Perlach vor. Im 6. Jahrhundert entstehen erste Marienfeste in der christlichen Liturgie. Sie thematisieren biblische wie auch außerbiblische Erzählungen und Ereignisse, die mit der Mutter Gottes in engerem Bezug stehen. Im 7. Jahrhundert fassten einige Marienfeste in Rom Fuß und verbreiteten sich im 8. Jahrhundert mehr und mehr in den christlichen Gemeinden.

    Mit der Person Maria wird häufig auf Jesus verwiesen. Recht verstandene Marienfrömmigkeit kann nicht losgelöst werden vom Auftrag, dem Sohn Gottes ein Tor zu öffnen in die Schöpfung Gottes hinein. Dies ist ja die Botschaft des Engels Gabriel an Maria, daß ihr Kind „Sohn Gottes“ genannt werden wird ( Lk 1, 26 – 38 ).
    Damit rückt auch die Erfahrung in den Blick, daß ohne die Frau die Weitergabe menschlichen Lebens nicht möglich ist. Die biologischen Zusammenhänge waren in frühen Zeiten nicht allen so bekannt wie in unseren Tagen. Damit weitet sich das Thema marianischer Texte und Lieder auf alles, was lebensnotwendig ist. Wie der vor 100 Jahren geborene Papst Johannes Paul II erörterte gibt es ja auch eine mütterliche Seite Gottes. Maria erinnert daran gerade wenn sie sich als „Magd des Herrn“ in den Dienst Gottes nehmen lässt und Zeugin für das Leben wird. Dieses Zeugnis könnte uns mit ihr verbinden, wenn auch wir im 21. Jahrhundert uns einsetzen für das Leben und seine Erhaltung.

    Christian Penzkofer, Pfarrer

     

    Michaeli-Chor - Sancta Maria

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