St. Michael mit St. Georg   Katholische Gemeinde St. Michael mit St. Georg  
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Die Sakramente

Die Taufe - Beginn christlichen Lebens

Die Taufe ist das Grundsakrament für jeden, der Christ sein will. Mit ihr beginnt die Kirchenzugehörigkeit. Ohne Taufe ist der Empfang anderer Sakramente nicht möglich. Wenn Sie sich entschieden haben, Ihr Kind taufen zu lassen, beginnt die engere Vorbereitung auf dieses Sakrament. Die Taufe Ihres neugeborenen Kindes findet in der Regel in der Pfarrkirche Ihres Wohnsitzes statt. Einige Wochen nach der Geburt sollte das Kind von den Eltern im Pfarramt zur Taufe angemeldet werden. Hier wird mit der Pfarrsekretärin der Tauftermin vereinbart sowie beim ersten Kind mit dem Seelsorger der Termin für ein hinführendes Taufgespräch festgelegt. Ein Fragebogen gibt dem Pfarrbüro die Möglichkeit, die notwendigen Meldezettel auszufüllen. Den Fragebogen können Sie hier herunterladen. Zusammen mit einer Geburtsurkunde ist er für die Anmeldung zur Taufe nötig. Größere Kinder oder Erwachsene werden nach einer individuellen Vorbereitung mit der Taufe in die Gemeinde aufgenommen.
Sollten Sie nicht im Pfarrgebiet wohnen, aber den Wunsch haben, Ihr Kind in St. Michael oder St. Georg taufen zu lassen, dann müssen Sie zuerst mit dem Pfarramt Ihres Wohnsitzes Kontakt aufnehmen und ein Taufentlassschreiben Ihrer Pfarrei mitbringen. Gut ist es, wenn Sie das Taufgespräch mit einem Seelsorger Ihrer Pfarrei haben. Damit können Sie Kontakt halten zu Ihrer Pfarrgemeinde, wo Ihr Kind aufwächst, vielleicht in den Kindergarten geht und vielleicht die Erstkommunion hat.
Beachten Sie bitte auch die interessanten Informationen zum Thema Taufe auf der Internetseite der Erzdiözese, die Sie hier erreichen können.

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Buße und Beichte - die Versöhnung mit Gott

Für alle Christen ist das Sakrament der Versöhnung offen. Sich mit seiner Schuld, seinem Versagen, aber auch mit dem Unterlassen des Guten auseinander zu setzen, hilft dem Christen, nicht auf der Stelle zu treten. Die Orte für Buße und Beichte sind entweder der Beichtstuhl in der Kirche oder das Beicht- und Aussprachezimmer bei der Sakristei oder ein anderer vereinbarter Ort, wie z.B. im Pfarrhaus.
Allgemeine Buß- und Beichtgelegenheit
Samstag 16.30 bis 17.00 Uhr (Beicht- und Aussprachezimmer)
Samstag 17.00 bis 17.30 Uhr (Beichtstuhl in der Kirche)
In der Advents- und Fastenzeit beginnt die Beichtgelegenheit bereits um 16.00 Uhr.
Vor Feiertagen, z.B. in der Karwoche sind eigene Beichtzeiten angesetzt. Sie werden im Gottesdienstanzeiger veröffentlicht.
Der Bußgottesdienst ist eine gute Gelegenheit, sich bewusst zu werden, dass wir alle unter Sünde und Schuld zu leiden haben. Er stärkt unsere Bereitschaft, das Gewissen nach allen Seiten hin zu erforschen und sich der Verzeihung durch Gott zu öffnen. Am 4. Adventssonntag und am Palmsonntag halten wir am Abend jeweils einen besonders geprägten Bußgottesdienst, der uns zum darauf folgenden Hochfest führen will. Näheres entnehmen Sie dem jeweiligen Gottesdienstanzeiger.
Unsere Kommunionkinder haben ein dem Alter gemäßes Beichtgespräch vor ihrer Erstkommunion, ebenso die Firmlinge vor der Feier der Firmung. Schulisch bildet Buße und Beichte einen Schwerpunkt in der 4. Klasse.

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Erstkommunion - Einladung zum Tisch des Herrn

In der Erstkommunion erfährt Ihr Kind die intensive Verbindung mit Jesus Christus, der sich uns in der Hl. Kommunion schenken will. Was in der Taufe grundgelegt wurde, bekommt in der Feier der Eucharistie eine neue Bestätigung. Jesus geht mit uns und will uns mit seinem Wort und vor allem im Empfang der Kommunion stärken.
Die Eltern der Kinder der dritten Klasse der Grundschule am Pfanzeltplatz werden vom Pfarramt angeschrieben und zu einem Einführungsabend eingeladen. Die Eltern aller Kinder, die eine andere Schule besuchen, bitten wir, dass sie ihren Wunsch, dass ihr Kind zur Erstkommunion gehen soll, uns bis etwa Ende September telefonisch oder schriftlich mitteilen. Dann können wir Sie zum ersten Elternabend einladen.
Die Kinder werden an vier bis fünf Samstagen in Zusammenarbeit mit Gruppenvätern und -müttern gemeinsam vorbereitet. Die Erstkommunionfeiern selbst finden am Sonntag vor Christi Himmelfahrt in Unterbiberg und an Christi Himmelfahrt und am Sonntag danach in St. Michael statt.
Die Erzdiözese bietet zum Thema Erstkommunion eine interessante Internetseite an, die Sie hier erreichen können.

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Firmung - Gott stärkt mit seinem Geist

Firmung ist eigentlich die Vollendung der Taufe. Mit der Zusage, dass Gottes Geist den Menschen erneuert und stärkt, wird eine neue Dimension des Christseins erreicht.
Bei uns werden die Jugendlichen meist im November gefirmt. Sie besuchen zu diesem Zeitpunkt für gewöhnlich die 8. Klasse. Im Februar werden die Jugendlichen der 7. Klassen, sofern sie in unserer Pfarrkartei vermerkt sind, angeschrieben. Neuzugezogene, die gefirmt werden wollen, aber vielleicht noch nicht in der Gemeinde gemeldet wurden, werden gebeten, selbst mit dem Pfarramt Kontakt aufzunehmen.
Die Firmvorbereitung geschieht in einigen gemeinsamen Schritten: Gemeinsames Wochenende in unserem Pfarr- und Jugendhaus in Wörgl, Firmwallfahrt, Sozialer Tag mit Auswertung, Firmnovene, immer verbunden mit einem Gottesdienst am darauf folgenden Sonntag - das sind nur einige Schritte hin zum Sakrament der Firmung. Selbstverständlich können sich auch Erwachsene, die noch nicht gefirmt sind, anmelden. Sie werden entweder bei einer diözesanen Erwachsenenfirmung das Sakrament der Stärkung durch den Geist Gottes empfangen oder aber zusammen mit den jungen Christen unserer Gemeinde gefirmt.
Die Internetseite der Erzdiözese bietet interessante Informationen und Anregungen zur Vorbereitung auf die Firmung und die Feier des Festes selbst.

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Die kirchliche Trauung

In der Feier der Trauung spenden sich die Brautleute das Sakrament der Ehe, der Priester oder Diakon ist dabei um die Willenserklärung der Brautleute entgegen zu nehmen, ihren Bund zu segnen und festzustellen, dass sie nun rechtmäßig verheiratet sind. In diesem Sakrament empfangen die Brautleute die Zusage Gottes, dass er alle Tage mit ihnen sein will, dass er ihren Bund als Abbild seines Bundes mit dem Volk Gottes sieht. Die Brautleute werden gesandt Abbild der Liebe Christi zu seiner Kirche zu sein.
Rechtzeitig vor der Trauung sollte das Brautpaar im Pfarramt vorsprechen, um einen Termin für die kirchliche Eheschließung und das vorbereitende Hochzeitsgespräch zu vereinbaren sowie die notwendigen Formalitäten zu klären. Für die Vorbereitung der Trauung ist zuallererst entweder das Wohnsitzpfarramt der Braut oder das Wohnsitzpfarramt des Bräutigams oder das Pfarramt des zukünftigen gemeinsamen Wohnsitzes zuständig. An einem dieser Pfarrämter Ihrer Wahl melden Sie sich bitte auch zum Trauungsgespräch an. Katholische Brautpaare benötigen dazu einen neuen Taufschein (er darf nicht älter als sechs Monate sein). Sie erhalten ihn bei Ihrem Taufpfarramt. Bei Unklarheiten nehmen Sie bitte bald Kontakt mit Ihrem Pfarramt auf. Ein evangelischer Partner benötigt nur einen Taufschein, entweder aus dem Stammbuch der Eltern oder den Taufschein, der damals bei der Taufe ausgestellt wurde. Sollten Sie nicht im Gebiet von St. Michael Perlach oder St. Georg Unterbiberg wohnen, dann müssen Sie auch klären, ob Ihr Pfarrer oder Diakon zur Trauung mitkommen kann.
Wenn Sie Mitglied unserer Pfarrgemeinde sind, dann können Sie sich auch den Fragebogen herunterladen und zur Terminvereinbarung gleich ausgefüllt mitbringen.
Ein Merkblatt gibt Auskunft, wie und in welcher Form in unserer Pfarrgemeinde die Eheschließung möglich ist. Es wird Ihnen auf Anforderung gerne zugesandt. Denn nicht alles, was auf sogenannten "Hochzeitsmessen" angeboten wird, ist auch in unserer Kirche möglich.
Wertvolle Hilfe zur Vorbereitung Ihrer Trauung einschließlich eines guten Trauspruchs finden Sie auch auf dieser Internetseite oder auf der umfangreichen Seite der Diözese zur Ehevorbereitung.

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Das Weihesakrament

Durch Christus ist die Berufung von Helfern den Aposteln und ihren Nachfolgern anvertraut. Priester wird vom Bischof geweiht um den Dienst der Heiligung, der Lehre und der Leitung zu vollziehen. Diesen Dienst üben sie in Abhängigkeit von ihrem Bischof und in Gemeinschaft mit ihm aus. Deshalb steht die Feier der Sakramente im Mittelpunkt priesterlichen Handelns.
Auch Diakone werden durch den Bischof geweiht. Ihre Aufgabe ist es, vor allem bei der Feier der Eucharistie zu helfen, die hl. Kommunion zu spenden und bei der Eheschließung zu assistieren. Insbesondere kommt ihnen die Verkündigung des Evangeliums in der Liturgie zu, in der sie das Wort Gottes verkünden können. Dem diakonischen Dienst sind insbesondere die vielen caritativen Dienste anvertraut.
In unserer Pfarrei gibt es einige junge Menschen, die sich auf den Dienst des Priesters vorbereiten, ebenso einige berufstätige Männer, die sich für den diakonalen Dienst entschieden haben. Wir können und dürfen sie durch unser Gebet begleiten. In besonderer Weise beten wir an jedem Donnerstag vor dem Herz-Jesu-Freitag um geistliche Berufe.

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Krankensalbung

Gerade in Zeiten der Krankheit und bei fortschreitendem Alter, wenn die Aktionskreise immer enger werden, bietet die Kirche mit dem Sakrament der Krankensalbung einen sakramentalen Dienst, der aufrichten, helfen und trösten will. In der Krankheit erfährt der Mensch seine Ohnmacht, seine Grenzen und seine Endlichkeit. Das Mitleid Christi mit den Kranken und seine Heilung von Krankheiten jeder Art sind ein deutliches Zeichen dafür, dass Gott sich seines Volkes angenommen hat und dass das Reich Gottes ganz nahe ist. Jesus hat nicht nur die Macht zu heilen, sondern auch Sünden zu vergeben. Die besondere Liebe Jesu zu den Kranken bewog die Christen durch alle Jahrhunderte, sich derer anzunehmen, die körperlich oder seelisch leiden. Das Sakrament der Krankensalbung verleiht dem Christen, der die mit schwerer Krankheit oder mit Alter gegebenen Schwierigkeiten durchmacht, eine besondere Gnade und Kraft. Leider wurde mit der Bezeichnung "Letzte Ölung" über Jahrhunderte der Aspekt zu sehr auf ein Sterbesakrament gelenkt. Die Feier des Sakramentes besteht im wesentlichen in der Salbung von Stirn und Hände des Kranken und im Gebet über und mit dem Kranken.
Die Krankensalbung kann mehrfach empfangen werden. Einmal im Jahr haben wir in der österlichen Bußzeit in der Kapelle des Altenheimes St. Michael eine Feier der Krankensalbung. Gerne können Christen, die nach der Stärkung in Krankheit und Alter verlangen daran teilnehmen.
Sie können aber auch privat einen Priester bitten, die Krankensalbung zu spenden.

Daneben gibt es auch die Krankenkommunion. Wenn Sie nicht mehr in der Lage sind, die Kirche zu besuchen, können Sie gerne um die Kommunion zu Hause bitten. Kommunionhelferinnen oder -helfer bringen ihnen die Eucharistie und beten mit ihnen. Besonders wenn Sie regelmäßig den Gottesdienst besuchten und jetzt Krankheit oder Altersbeschwerden Sie hindern, an der Feier der Eucharistie teilzunehmen, bringen wir Ihnen gerne die hl. Kommunion nach Hause. In besonderen Festzeiten (Advent, Fastenzeit) können Sie auch den Besuch eines Priesters oder eines Diakons wünschen. Seien Sie versichert: Ihr Wunsch ist uns keine Last.

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Die Sakramentalien

Die Bestattung - ein menschlich und christlich würdiger Abschied

Nach dem Tod eines Angehörigen nehmen Sie bitte, wenn das Bestattungsinstitut Ihrer Wahl den Zeitpunkt der Beerdigung festgelegt hat, mit dem Pfarramt Kontakt auf. Falls noch nicht über das Bestattungsunternehmen festgelegt, vereinbart dann das Pfarrbüro mit Ihnen, wenn Sie es wünschen, den Termin des Trauergottesdienstes. Er wird in der Regel mit dem werktäglichen Gottesdienst verbunden, d.h. am Mittwoch und Freitag um 8 Uhr und am Dienstag und Donnerstag um 19 Uhr. Natürlich kann auch der Gottesdienst im Altenheim St. Michael gewählt werden, d.h. am Montag, Mittwoch und Freitag um 18.30 Uhr und am Dienstag und Donnerstag um 10.30 Uhr. Bei einer Bestattung im Perlacher Friedhof oder im Kirchfriedhof von Unterbiberg wird die Eucharistiefeier in der Regel vor der Beerdigung gehalten (in St. Michael 1 Stunde vorher, in St. Georg eine halbe Stunde vorher). Der Seelsorger, der die Bestattung hält wird mit Ihnen Kontakt aufnehmen wegen der Gestaltung der Begräbnisfeier, besonders wegen der Ansprache.
Bei der Bestattung begleiten die Christen das verstorbene Gemeindemitglied mit ihrem Gebet und wollen so ihre Hoffnung auf ein Leben bei Gott öffentlich bekunden.
Wertvolle Hinweise können Sie auch auf der Internetseite der Erzdiözese finden.

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Die Segnungen

Im Verlauf eines Kirchenjahres gibt es vielerlei Segnungen: Adventkranzsegnung, Kerzensegnung, Blasiussegen, Segnung der Kräuter, Wettersegen, Segnung der Kinder zum Schulbeginn. Auch im privaten Leben sind solche Segnungen eingebettet: Segnung einer neuen Wohnung, Segen über das Auto, Segnungen von Kreuz und anderen Andachtsgegenständen.
Die Segnung verändert nicht den Menschen, nicht den Gegenstand, der gesegnet wird, sondern stellt ihn in einen neuen gläubigen Zusammenhang und erbittet, dass Gott in jedem Menschen erkannt wird und jeder Gegenstand auf Gott hinweist. Gesegnete Gegenstände wollen uns zum Glauben an Gott führen, uns helfen, ihn immer tiefer zu erkennen.
Solche Segnungen vereinbaren Sie bitte über das Pfarramt mit den Geistlichen der Pfarrei.

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